Die Entsorgung von tierischen Nebenprodukten und toten Tieren wurde europaweit durch die EU-Verordnung 1774/2002 bzw. das Tiermaterialiengesetz (TMG) geregelt.

Am 04. März 2011 wurde diese Verordnung aufgehoben und durch die Verordnung (EG) 1069/2009 mit Hygienevorschriften für nicht für den menschlichen Verzehr bestimmte tierische Nebenprodukte und die dazugehörende Durchführungsverordnung VO (EU) Nr. 142/2011 ersetzt.

In der Verordnung (EG) 1069/2009 werden alle tierischen Nebenprodukte, die nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt sind, in drei Risikokategorien (Kategorie 1, 2 oder 3) eingeteilt. Vorschriften zur Verhütung, Kontrolle und Tilgung bestimmter transmissibler spongiformer Enzephalopathien (z. B. Verfütterungsverbot an Nutztiere) befinden sich in der (EG) Verordnung Nr. 999/2001. Jeder Erzeuger von tierischen Nebenprodukten (Schlachthof, Fleischerei usw.) ist gemäß Tiermaterialiengesetz verpflichtet, diese unverzüglich an einen zugelassenen Betrieb abzuliefern und eine rechtsgültige schriftliche Vereinbarung über die Entsorgung von tierischen Nebenprodukten abzuschließen.

Die Burgenländische Tierkörperverwertungsgesellschaft m.b.H. & Co KG (BTKV) ist gemäß den Rechtsvorschriften der EU-Verordnung 1069/2009 bzw. TMG ein zugelassener Betrieb. Daher können wir unseren Kunden eine vorschriftsmäßige Entsorgung der gesamten tierischen Nebenprodukte (Kat. 1, 2 und 3) bieten. Unser Betrieb ist nach EN ISO 9001:2008, HACCP und ISCC zertifiziert, wodurch die ordnungsgemäße und bestmöglich umweltverträgliche Verarbeitung sichergestellt ist. Die Einhaltung der Gesetze wird laufend durch die Veterinärbehörde und fallweise durch EU-Kontrollkommissionen geprüft.

Übersicht über Gesetze und Verordnungen